Energie sparen

Energieersparnis

Energieersparnis

Österreichs Haushalte verbrauchen etwa ein Drittel der gesamten Energie. Dabei sind die Spitzenreiter Heizung und Warmwasseraufbereitung. Mit den richtigen Investitionen schonen Sie nicht nur das Klima, sondern auch Ihre Geldbörse. Und ganz nebenbei erhöhen Sie den Wert Ihrer Immobilie.

Effizient heizen ...

Innovative Heizanlagen stellen sicher, dass die eingesetzte Energie optimal genutzt wird. Investitionen in neue Heizsysteme rechnen sich sehr schnell oder anders ausgedrückt: High-Tech-Investitionen finanzieren sich durch die enorme Energieersparnis meist von selbst. Maßgeblich dabei ist, für welche Anlage man sich entscheidet.

 ... durch Nutzung der Kondensationswärme

Moderne Erdgas-Brennwertkessel nutzen im Gegensatz zu modernen Niedrigtemperaturkesseln die Kondensationswärme der im Wasserdampf enthaltenen Abgase zum Heizen und für die Warmwasseraufbereitung. Damit gewinnt man sogar mehr nutzbare Wärme als man an Energie hineingesteckt hat und gewinnt mehr als zehn Prozent zusätzliche Heizleistung - im Preis inbegriffen. Im Vergleich zu älteren Heizanlagen, die hohe Abgas- und Abstrahlverluste verzeichnen, wird mit einem neuen Erdgas-Brennwertkessel sogar rund 40 Prozent an Energie gespart.

 ... durch Dämmung der Kessel und Rohre

Es lohnt sich aber allein schon, die bestehende Heizanlage auf Abstrahlverluste zu kontrollieren: Ist es im Heizkeller auffällig warm, empfiehlt sich, Kessel und Leitungsrohre zu dämmen. Das spart bis zu 20 Prozent an Energie ein.

 ... durch regelmäßige Wartung

Die Heizungsanlage sollte regelmäßig gewartet werden, denn nur saubere Brenner liefern Höchstleistungen. Ist die Heizanlage außerdem richtig eingestellt, wird entsprechend der Bedarfszeiten optimal geheizt. Beides spart spürbar Energie.

 ... durch Einsatz von Solarkollektoren

Solarkollektoren auf dem Dach sind eine ideale Ergänzung zu einem Erdgas-Brennwertkessel: Die Sonne liefert die Energie frei Haus. Reicht die Sonnenenergie nicht aus, wird je nach Bedarf das umweltfreundliche, kosteneffiziente Erdgas genutzt. Für den Einsatz alternativer Energien gibt es zahlreiche Förderprogramme, über die Sie Ihr Energieversorger gern informiert.

 ... durch moderne Lüftungssysteme

Kombiniert mit gezielten Maßnahmen, die die Wärme genau dorthin leiten, wo sie Wohligkeit verbreiten soll, ist es mit oben genannten Maßnahmen ganz leicht, 50 Prozent der Energie und damit der jährlichen Kosten zu sparen. Das sind zum Einen moderne Wohnungslüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung, die die Frischluft von Außen mit der Abwärme aufheizen. Und zum Anderen Techniken zur Wärmedämmung, die die Wärme drinnen halten

Die Wärme drinnen halten

Wer seine alten, zweifach verglasten Fenster gegen eine neue Wärmeschutzverglasung austauscht, spart bezogen auf die Glasfläche etwa 50 Prozent an Energie ein. Doch auch wer dazu (noch) nicht bereit ist, kann mit speziell dichtendem Klebeband aus dem Baumarkt wirksam verhindern, dass kostbare Wärme einfach zum Fenster hinausweht.

Die gründliche Dämmung der Wände ist in den meisten Haushalten etwas aufwändiger und wird am besten im Zuge einer Renovierung erledigt. Dabei werden die Außenwände und das Dach mit modernen Dämmstoffen isoliert, ebenso die Decke des (ungeheizten) Kellers sowie die Decke zum (unbeheizten) Dachboden. Damit können zwischen 50 und 80 Prozent an Energie eingespart werden, abhängig vom künftigen Energiepreis, dem Gebäudetyp und den eingesetzten Techniken. In den Innenräumen bringen auch Isotapeten einiges an Energieersparnis.

 

Sanierung im Bestand
Professionelle Wärmedämmung bring eine Energieersparnis von bis zu 80 Prozent.

Schnell ist eine Heizkörper-Reflektionsmatte - eine mit Alu beschichtete Styropormatte - hinter dem Radiator angebracht. Das strahlt die Wärme zurück in den Raum. Bis zu 40 Prozent Energie können gespart werden, wenn die Vorhänge den Heizkörper freilassen. In der Nacht wiederum lassen sich 15 Prozent Heizkosten sparen, wenn die Außenjalousien heruntergelassen sind und die Wärme im Raum halten.

Warmes Wasser muss nicht teuer sein

Ein mit Erdgas betriebener Durchlauferhitzer bereitet nur dann Warmwasser zu, wenn es benötigt wird, anstatt es auf konstanter Temperatur bereit zu halten. Damit liegt die Energieersparnis auf der Hand. Doch auch moderne Warmwasserbereitungsanlagen, beispielsweise mit einem Energie sparenden Brennwertgerät, idealerweise in Kombination mit Solarenergie sorgen für günstiges Warmwasser. Wer einen Sparduschkopf auf seine Dusche schraubt, kann zudem schon beim Duschen bis zu 50 Prozent Energie (und Wasser) sparen.

Gut kochen und dabei sparen

Ein Gasherd ist nicht nur die erste Wahl der Profiköche, sondern auch in Umweltbewussten Haushalten. Weil der Gasherd die Primärenergie Erdgas direkt nutzt, geht keine Energie bei der Umwandlung in Strom verloren. Damit bilanziert der Gasherd bis zu 50 Prozent besser als ein Elektromodell. Zudem sind die Brenner des Gasherdes sofort einsatzbereit, dagegen gehen beim Aufheizen elektrischer Herdplatten Zeit und Energie verloren.

Clever genutzt kann man mit einem Erdgasherd sogar noch mehr Energie sparen: Das Backrohr muss nur bei sehr empfindlichen Teigsorten wie etwa Biskuit- und Blätterteig vorgeheizt werden, da es äußerst schnell aufheizt. Wer nur durchs Sichtfenster ins Backrohr schaut, spart noch mehr: Beim Öffnen des Backofens gehen 20 Prozent der Hitze verloren.

Mit Erdgas-Geräten komfortabel sparen

Die vielen positiven Seiten von Erdgas hat auch die Geräte-Industrie entdeckt: Umweltfreundlich und sehr energie-effizient können mit dem natürlichen Energieträger Erdgas eine Reihe von Haushaltsgeräten betrieben werden. So ist zum Beispiel ein Erdgastrockner ein wahres Sparwunder: Durch seine einzigartige Effizienz ist die Trockenzeit bis zu 50 Prozent kürzer als bei herkömmlichen Wäschetrocknern. Zusammen mit der hohen Energieeffizienz von Erdgas ergibt sich dadurch eine Energieersparnis von bis zu 70 Prozent.

Jetzt sofort Energie sparen

Auch ohne Investitionen können Sie zu Hause viel Energie einsparen und damit einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ob sie beispielsweise mit oder ohne Topfdeckel kochen, macht einen Unterschied von 300 Prozent aus. Diese und viele andere kleine Tricks finden Sie bei den Energiespartipps.

Bei jedem Kilometer 50 % sparen

Ein Erdgasauto ist im Verbrauch rund 50 Prozent sparsamer als ein vergleichbarer Benziner. Ein Kilo Erdgas kostet deutlich weniger als ein Liter Benzin, ist aber so energieeffizient wie 1,5 Liter herkömmlicher Treibstoff. Daraus ergibt sich eine Kostenersparnis von bis zu 50 Prozent bei gleicher Kilometerzahl.

Mehr dazu: "Erdgasauto"

Aktuell:

Manfred Stohl, der erfolgreichste österreichische Rallyepilot auf internationaler Ebene, fährt auch im Jahr 2012 mit dem sauberen, sicheren und sportlichen Treibstoff Erdgas. (Erfahren Sie mehr.)