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Feinstaub verkürzt Lebenszeit

Laut Univ. Prof. Dr. Neuberger von der Med-Uni Wien wird Feinstaub die Lebenszeit der Österreicher „um fast ein Jahr verkürzen“, falls keine Gegenmaßnahmen erfolgen. Besonders hoch ist Feinstaubbelastung beim Heizen mit Holz, Pellets und durch Dieselfahrzeuge.

 

Wien, im Jänner 2012. – Univ. Prof. Dr. Manfred Neuberger vom Institut für Hygiene der Medizinischen Universität Wien warnt: „Wenn die im letzten Jahrzehnt in den größeren österreichischen Städten gemessene Feinstaubbelastung nicht reduziert wird, sondern fortbesteht, ist damit zu rechnen, dass ihre Bewohner dadurch im Schnitt fast ein Jahr ihres Lebens verlieren werden.“ Nach einer aktuellen Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO zählt die Luftverschmutzung in westlichen Industrieländern zu den besonders gesundheitsschädlichen Faktoren unserer Zeit.

Feinstaub steht mit etlichen Lungenerkrankungen in direktem Zusammenhang: Asthma, Bronchitis und zahlreiche Krebsarten sind Beispiele für die gesundheitlichen Folgen der ständigen Feinstaubbelastung. Darüber hinaus reichen die Auswirkungen von vorübergehenden Beeinträchtigungen der Lungenfunktion bis hin zu Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Todesfolge.

Zusätzlich steigen in Ballungszentren die Todesfälle durch Herzinfarkte und Schlaganfälle in Folge der verschmutzten Stadtluft um etwa sieben Prozent an. Eine Stunde pro Tag in einem Raucherlokal erhöht das Risiko um weitere sieben Prozent.

Risikofaktor Holzheizung

In den Wintermonaten zählt das Heizen zu den größten Feinstaubverursachern. Laut Berechnungen des Österreichischen Bundesumweltamtes verursacht das Verbrennen von Stückholz, Hackgut oder Pellets besonders viele Luftschadstoffe und beim Heizen mit Öl gesundheitsbedenkliche Rußpartikel.

Erheblich besser schneidet Erdgas ab. Es verbrennt nahezu rückstandsfrei, wie der folgende Vergleich zeigt: eine Einzelofenheizung, die mit Hackschnitzel befeuert wird, emittiert das Hundertfache an Feinstaub als eine moderne Erdgasheizung.

Heizung:

Emissionen laut Umweltbundesamt:

Erdgas

1,8 Milligramm pro Kilowattstunde

Heizöl (leicht und Extra leicht)

10,8 Milligramm pro Kilowattstunde

Pellets

108 Milligramm pro Kilowattstunde

Stückholz- und Hackgut-Kessel:

198-324 Milligramm pro Kilowattstunde

Quelle: www.umweltbundesamt.at

Feinstaub durch Diesel und Benziner

Der Straßenverkehr ist ein zweiter starker Verursacher von Feinstaub. Der Grund sind die vielen alten Brummer, die in Österreich immer noch zugelassen sind: Der gefährliche ultrafeine Staub aus dem Auspuff ist besonders klein und gelangt über die Lunge direkt in unsere Blutbahn – trotz Katalysatoren und Partikelfilter. Univ. Prof. Neuberger: „Die Sperre des motorisierten Individualverkehrs bei der Olympiade in Atlanta (1996) führte zum Rückgang von Feinstaub und Asthmaerkrankungen.“

Erdgas als Alternative

Erdgas ist nicht nur beim Heizen, sondern auch beim Autofahren die bessere Alternative – und obendrein auch preiswert. „Mehr und mehr Autofahrer steigen auf Erdgas-Autos um. Nach den technologie-affinen, umweltbewussten Insidern, steigen immer mehr Unternehmen und kostenbewusste Autofahrer auf Erdgas um“ sagt Mag. Michael Mock, Sprecher der Initiative „Nichts leichter als Erdgas.“

Aktuell:

Manfred Stohl, der erfolgreichste österreichische Rallyepilot auf internationaler Ebene, fährt auch im Jahr 2012 mit dem sauberen, sicheren und sportlichen Treibstoff Erdgas. (Erfahren Sie mehr.)