A-E
Anbaueffizienz
Anbaueffizienz bezeichnet die Menge an Energie die aus auf dem Feld gezogenen Pflanzen gewonnen werden kann. Biogas bilanziert drei Mal so gut wie Biodiesel.
Biogas
Biogas wird aus Gülle oder Pflanzen gewonnen und steigert noch die Umweltverträglichkeit von Gas. Biogas kann für dieselben Zwecke wie Erdgas verwendet werden und wird heute schon ins Gasnetz eingespeist.
Biogülle
Biogülle sind die Verdauungsprodukte von Tieren, die in speziellen hochtechnologischen Anlagen fermentiert werden und aus denen Biogas hergestellt werden kann.
CNG
Compressed Natural Gas ist der offizielle Name für Treibstoff aus Erdgas. Mit CNG fahren Autos ebenso leistungsstark wie herkömmliche Benzin- und Dieselmodelle, verursachen jedoch wesentlich weniger schädliche Emissionen.
Emissionsvorschriften
Um das Klima und die Erdatmosphäre zu schützen, werden die Emissionsvorschriften immer strenger. Mit dem umweltfreundlichen Erdgas kann man aufwändige Umrüstungen und empfindliche Strafen vermeiden.
Energieeffizienz
Die Energieeffizienz zeigt, wieviel Energie in einem Energieträger steckt. Je mehr Energie pro vergleichbarer Maßeinheit genutzt werden kann desto höher ist der Effizienzgrad. Erdgas hat neben seinen anderen guten Eigenschaften eine unschlagbar hohe Energieeffizienz.
Erdgashaus
Ein Erdgashaus ist ein Haus, in dem Erdgas der wichtigste Energieträger ist. Durch den Fortschritt der Technik können heute bereits sehr viele Geräte mit Erdgas betrieben werden.
Erdgasspeicher
Erdgasspeicher erfüllen ihre Hauptaufgabe unter der Erde. Erschöpfte Erdgas oder Erdöllagerstätten werden wieder mit Erdgas befüllt. In bis zu 1500 Metern Tiefe lagert es, abgedichtet durch hunderte Meter dicke Tonschichten. Volle Speicher - Österreich hat eine Kapazität von 2,8 Mrd. Kubikmeter - sind ein wesentlicher Faktor für die Versorgungssicherheit, da sie die Schwankungen zwischen Bezug und Nachfrage ausgleichen sowie bei Extremsituationen ein unverzichtbarer Polster sind.
F-M
Feinstaub
Feinstaub nennt man jene Mikropartikel, die so klein sind, dass sie sogar in Lunge und Blutbahn geraten können. Feinstaub entsteht unter anderem durch Verbrennungsprozesse, beispielsweise im Straßenverkehr. Mit Erdgasautos kann die Feinstaubbelastung drastisch verringert werden.
Kohlendioxid
Kohlendioxid, CO2, ist ein natürlicher Bestandteil der Luft. Durch Verbrennungsprozesse gelangt jedoch zuviel CO2 in die Atmosphäre. Der so genannte "Treibhaus-Effekt" ist die Folge.
Kraft-Wärme-Kopplung
Mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird die Energie aus einem Brennstoff, zum Beispiel Erdgas als umweltfreundlichsten fossilen Energieträger, in Strom und Wärme umgewandelt. KWK-Anlagen gibt es in unterschiedlichsten Größen: Etwa so groß wie eine Waschmaschine zur Versorgung von Einfamilienhäusern bis zu großen Kraftwerken. Energieverlust durch nicht genutzte Abwärme entsteht bei KWK kaum.
LNG
Liquefied Natural Gas (LNG) ist Erdgas, das bei minus 162 Grad Celsius sein Volumen auf ein Sechshundertstel reduziert und einen flüssigen Aggregatszustand annimmt. So kann Erdgas in großen Mengen in speziellen LNG-Tankschiffen zu den Verbrauchermärkten transportiert werden. In Regasifizierungsterminals wird LNG wieder in gasförmigen Zustand umgewandelt und in das Verteilernetz eingespeist.
N-T
Partikel
Bei Verbrennungsprozessen bilden sich Partikel, beispielsweise Russ und Feinstaub, die die Umwelt (und unsere Atemwege) belasten. Erdgas verbrennt fast rückstandsfrei, es kommt kaum zu Partikelbildung.
Schwefeldioxid
Schwefeldioxid, "SO", stinkt - salopp gesagt - wie die Pest. Es ist farblos, verursacht den "Sauren Regen", vergiftet Böden und Gewässer und greift Bauwerke an. Bei der Verbrennung von Erdgas bildet sich fast kein Schwefeldioxid.
Stickoxid
Bei Verbrennungsprozessen bilden sich aus Stickstoff und Sauerstoff Stickoxide, die für den "Sauren Regen" verantwortlich sind. In Erdgas ist kaum Stickstoff enthalten, daher verbrennt Erdgas sehr stickoxidarm.

